Die Vereinbarung über den Betrieb der Züge zum Ausgleich des Territoriums (TET) 2022-2031, die vom Staat (als TET-Aufsichtsbehörde) und SNCF Voyageurs getragen wird, spiegelt das von unserem Konzern und dem Verkehrsministerium geteilte Bestreben wider, das Bahnangebot tagsüber und nachts auszubauen, um die Anbindung der Gebiete zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.
Ziel der Vereinbarung ist es, die Zahl der von den TET-Zügen beförderten Fahrgäste in den nächsten zehn Jahren um etwa 20 % zu erhöhen.
Dieses Dokument bildet den vertraglichen Rahmen, in dem die INTERCITÉS-Züge auf dem TET-Netz betrieben werden. Das sind durchschnittlich 90 Züge pro Tag, die jedes Jahr fast 9 Millionen Fahrgäste befördern. Dieses Netz besteht derzeit aus den folgenden Linien, die sich durch Zusatzvereinbarungen weiterentwickeln können:
- 8 Tagesstrecken (Paris - Limoges - Toulouse, Paris - Clermont-Ferrand, Bordeaux - Marseille, Nancy - Lyon, Nantes - Lyon, Nantes - Bordeaux, Toulouse - Hendaye und Clermont-Ferrand - Béziers).
- 8 Nachtlinien (Paris - Briançon /Paris- Nizza / Paris - Toulouse / Paris-Rodez - Albi /Paris-Aurillac / Paris - Tarbes / Paris-Latour-de-Carol und Paris Cerbère).
Der Text sieht außerdem einen Anreizmechanismus vor, der direkt an die Zufriedenheit der Fahrgäste und die Messung der Servicequalität (Pünktlichkeit, Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Fahrgastinformation, insbesondere bei Störungen) gekoppelt ist.
Schließlich enthält die Vereinbarung einen detaillierten Zeitplan für die schrittweise Öffnung der TET-Linien für den Wettbewerb in einzelnen Losen gemäß dem Eisenbahngesetz von 2018.