Die Zugverbindung Frankreich–Brüssel feiert ihr 30-jähriges Jubiläum

    Seit 1996 verbindet der TGV Frankreich und Brüssel mit dem Ziel, den Zug zur ersten Wahl für Reisen zwischen den beiden Ländern zu machen. Heute ist die Hochgeschwindigkeitsverbindung aus dem Alltag von Millionen von Reisenden nicht mehr wegzudenken.
    Aktualisiert am 16 June 2026Lesezeit 5 Min.

    Am Freitag, dem 12. Juni 2026, feierten SNCF Voyageurs und die SNCB das 30-jährige Jubiläum der Bahnverbindungen zwischen Frankreich und Brüssel in Anwesenheit von Jean-Luc Crucke, dem föderalen Minister für Mobilität, Philippe TABAROT, dem französischen Verkehrsminister, Jean Castex, Vorstandsvorsitzender der SNCF-Gruppe, Christophe Fanichet, Vorstandsvorsitzender von SNCF Voyageurs, sowie Sophie Dutordoir, Geschäftsführerin der SNCB.

    Eine Eisenbahnbrücke zwischen zwei Ländern

    Von Lille bis Marseille, von Straßburg bis Rennes, von Lyon bis Montpellier, über Avignon, Nantes oder den Flughafen Paris–Charles-de-Gaulle – 28 französische Reiseziele sind nun direkt mit Brüssel verbunden. In weniger als zwei Stunden für die nächstgelegenen Städte, in nur wenigen Stunden für die weiter entfernten – der TGV hat die Entfernungen zwischen den beiden Ländern neu definiert.


    Die Verbindungen zwischen Frankreich und Brüssel sind nicht mehr nur Bahnverbindungen: Sie sind zu einem tragenden Bindeglied zwischen europäischen Nachbarn geworden.

    10

    täglich 11 Hin- und Rückfahrten

    2 M

    Passagiere pro Jahr

    28

    Direktflüge zu französischen Zielen von und nach Brüssel

    Eine wichtige Achse der europäischen Mobilität

    Mit 2 Millionen Fahrgästen pro Jahr zählt die Verbindung Frankreich–Brüssel zu den verkehrsreichsten internationalen Bahnstrecken Europas. Sie deckt damit vielfältige Bedürfnisse ab: Geschäftsreisen, Familienausflüge, studentische Mobilität oder grenzüberschreitender Tourismus.

    Die von SNCF Voyageurs und der SNCB gemeinsam betriebene Verbindung ist ein Paradebeispiel für eine kohärente, wettbewerbsfähige und konsequent CO₂-arme Zusammenarbeit im europäischen Schienenverkehr.

    30 Jahre Innovation im Dienste der französisch-belgischen Beziehungen

    1996
    Inbetriebnahme des ersten Abschnitts der belgischen Hochgeschwindigkeitsstrecke in Richtung Antoing: Zum ersten Mal wird die Grenze mit dem Zug überquert.
    1997
    Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV 1 zwischen Brüssel und Antoing. Die Fahrzeit zwischen Brüssel und Lille verkürzt sich deutlich, wodurch die beiden Metropolen näher zusammenrücken.
    2001
    Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke „LGV Sud“ bis nach Marseille: Brüssel ist nun mit dem Mittelmeerraum verbunden, während die von Air France betriebene Flugverbindung Brüssel–Paris durch eine TGV-Verbindung ersetzt wird.
    2016
    Einführung der TGV-Verbindung Brüssel–Straßburg.
    2019
    Ausweitung auf die Bretagne und Umstellung des gesamten Streckennetzes Frankreich–Brüssel auf die Marke TGV INOUI: ein einheitliches, übersichtlicheres und komfortableres Angebot.

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    Eine Eisenbahnbrücke zwischen zwei Ländern : © Pierre Blache - Unsplash

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